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Archiv: Die Frau die gegen Türen rannte




Premiere :  „Die Frau die gegen Türen rannte“  (The Woman Who Walked Into Doors)
von Roddy Doyle - Theaterfassung Oliver Reese
(Deutsch von Renate Orth-Guttmann)

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Mit dem Mut der Verzweiflung. Die Frau  als furios inszenierter Monolog im Kulturpunkt – Foto: Ron Sommer  Susanne Plassmann spielte groß auf. Das Stück geriet in der Inszenierung von Christel Brüning zur packenden Milieubeschreibung und zu einem furiosen Solo für Susanne Plassmann. Oliver Reese hat die Theaterfassung entwickelt, Regisseurin Christel Brüning hat sie für das Forum für Kreativität und Kommunikation dieser zerissenen, niedergedrückten und dennoch unermüdlich kämpfenden Frau angenommen, sie als widersprüchliche, zugleich lebenskluge und humorvolle Frau angelegt. Susanne Plassmann in jeder Minute hochkonzentriert und vielschichtig agierend ist stets auf Augenhöhe mit Ihrer Paula. In einem sparsam gehaltenen Bühnenbild läuft Plassmann zu großartiger Form auf – schwärmt zärtelt, klagt, lallt und wüted . Lässt selbst in zügelloser Trunkenheit ihrer Figur die Würde. In unmittelbarer Nähe zum Geschehen auf der Bühne kriecht die beklemmende Geschichte den Zuschauern tief unter die Haut. Langanhaltender Applaus im vollbesetzten Kulturpunkt für eine reife schauspielerische Leistung und eine geschickt angelegte Inszenierung.“
Neue Westfälische vom 14.10.2013


Susanne Plassmann brilliierte in einer lebhaften Inszenierung"
Westfalenblatt vom 15.10.2013

"Furioser Monolog. Dem Forum als Produktionsstätte, Regisseurin Christel Brüning und der Solo-Darstellerin Susanne Plassmann gebührt für diese reife Leistung der Stern der Woche". NW, LZ, HK 19.10.2013 


3. Publikumspreis der Nachtreise 12.

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Foto Andreas Frücht 2014



Premiere: Freitag 11.10.2013 20 Uhr GAB Kulturpunkt Paulusstr (neben Welthaus)

PREMIERE AUSVERKAUFT !
Weitere Termine: Samstag 12.10.2013 20 Uhr und Sonntag 13.10.2013 18.00 Uhr

Schauspiel: Susanne Plassmann
Regie: Christel Brüning

Musik- und Toncollagen, Produktionsleitung: Norbert Diekhake
Bühnenbild: Christel Brüning
Technik: Dominik Ramoeller
Regieassistenz: Conny Buchheit

Produktion: Forum für Kreativität und Kommunikation e.V.

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Ein furioser Monolog mit Susanne Plassmann über eine enttäuschte Liebe, Gewalt, und den unermüdlichen Versuch, das Leben aus eigener Kraft in den Griff zu bekommen.
Roddy Doyle versteht es meisterhaft, Menschen eine Stimme zu verleihen, die im Leben zu kurz kommen.
20131011_EineFraudiegegenTuerenrannte_45.jpg20131011_EineFraudiegegenTuerenrannte_47.jpg20131011_EineFraudiegegenTuerenrannte_54.jpgFoto: Ron Sommer


Für Paula Spencer ist mit 39 Jahren das Meiste in ihrem Leben schon gelaufen. Und es ist nicht gut gelaufen. Den geblümten Schlafzimmervorhang, der im Sommerwind über ihrem Kinderbett wehte, hat es nie gegeben – aber die Übergriffe ihres Vaters. In der Schule wird sie knapp über Sonderklassenniveau eingestuft. Zwischen abgestumpften Lehrern und zudringlichen Banknachbarn trainiert sie schmutziges Denken und abgebrühtes Benehmen. Dann gründet sie mit ihrer Jugendliebe Charlo eine Familie. Und immer wieder sitzt sie im Krankenhaus und erklärt ihre Verletzungen damit, dass sie gegen eine Tür gelaufen sei. Nun ist Charlo tot und Paula beginnt zu sprechen.    



Booker-Preisträger Roddy Doyle erzählt die Geschichte einer alkoholsüchtigen Frau, die allen Widerwärtigkeiten und Demütigungen zum Trotz ihr Leben in die Hand nimmt. Fernab von Sentimentalitäten oder moralischen Zeigefingern veranschaulicht er einen Bewusstwerdungsprozess in harter Bodennähe, der sich zu einer präzisen Milieuschilderung verdichtet. 



Zum Autor:

Roddy Doyle ist einer der meistgefragten irischen Schriftsteller. Er wurde 1958 in Dublin geboren, wo er heute noch mit seiner eigenen Familie lebt. Sein erster Roman «The Commitments» wurde 1991 von Alan Parker erfolgreich verfilmt. Auch sein zweiter Roman «The Snapper» gelangte als Film in die Kinos: Stephen Frears führte Regie, Roddy Doyle selbst verfasste das Drehbuch. Mit «The Van» schaffte es Doyle 1991 auf die Shortlist für den wichtigsten Literaturpreis Grossbritanniens, den Booker Prize, der ihm dann zwei Jahre später für seinen Roman «Paddy Clarke Ha Ha Ha» verliehen wurde. 1994 schrieb er für die BBC die vierteilige Serie «Family», aus welcher 1997 die Geschichte von Paula Spencer – «Die Frau, die gegen Türen rannte» – hervorging. Die Ausstrahlung von «Family» in Großbritannien und Irland sorgte für einiges Aufsehen und löste eine Debatte über den Umgang mit dem Thema «Häusliche Gewalt» aus.

Rechte S.Fischer Verlag

Dank an Stiftung der Sparkasse Bielefeld

und an


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Das Programm ist hier downloadbar:

fraudiegegentuerenrannte.pdf



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