seit 1.6.2010 Stand 16. März 2017
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Fortbildungen



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Fortbildungen  für
pädagogische Fachkräfte
im Elementar-, Vorschul- und Primarbereich
in Ausbildung und Praxis

 

Weiterbildung ist notwendig, um den vielfältigen Anforderungen, die ErzieherInnen und LehrerInnen zu bewältigen haben, gerecht zu werden:

   

·      Sprachförderung, besonders im Hinblick auf Kinder mit Migrationhintergrund

·      Bewegungsförderung aufgrund von Bewegungsmangel und Zunahme von Adipositas, u.a.

·      Förderung der Sozial-, Sprach- und Handlungskompetenz

·      Reflexion der eigenen beruflichen Rolle

 

Wir bieten Methoden aus den Bereichen Theaterspiel, Körperwahrnehmung und Kreativer Tanz. Diese eröffnen vielfältige Formen des gemeinsamen Erlebens, geben neue Impulse, vertiefen die bisherigen Kenntnisse, bringen Abwechslung in den pädagogischen Alltag und fördern die Motivation und Freude an der Arbeit.

Sie fördern die Sprachentwicklung, Kommunikationsfähigkeit, soziale Kompetenz, Beweglichkeit und ermöglichen ganzheitliches Lernen.

Die Teilnehmer/innen kommen hierbei dem eigenen Spielverständnis auf die Spur und gewinnen Gestaltungsspielräume für den beruflichen Alltag.

Die Fortbildungsinhalte sind so ausgerichtet, dass sich praxisnahe und theoretische Module  ergänzen und dadurch im pädagogischen Alltag Anwendung finden. 

 

Die Seminare sind sowohl für Berufsanfänger-Innen als auch für Fachkräfte aus der pädagogischen Praxis konzipiert.

  

ORGANISATORISCHES

Wir stellen Ihnen gerne unsere Arbeit persönlich vor und beraten Sie bei der Auswahl.

Seminarangebote als Baustein oder Einzelveranstaltung sind als 1 ½ - 3 tägige Veranstaltungen zu buchen.

Impuls- und Schnupperangebote sind auch halbtägig möglich.

Die Seminarkosten sind abhängig vom Thema, der Anzahl der ReferentInnen, den Seminarmaterialien und den Unterrichtstunden.

 

Seminarleitung

Diemut Döninghaus      Diplom Sozialpädagogin, Theaterpädagogin (BuT), Tanzpädagogin

Bettina Huhn                Diplom Kulturpädagogin, Theaterpädagogin(BuT), Regisseurin

Anja Klostermann         Diplom Pädagogin, Mastercoach(ISP/DGfC), Tanz- und Theaterpädagogin, Musikerin

Martin Neumann           Mastercoach(ISP/DGfC), Kommunikationstrainer, Theaterpädagoge (BuT), Schauspieler

 
FachreferentInnen für Sprachrhythmus und Musik                                                             

 


Ø  ICH SPRECH MIT DIR UND DU MIT MIR

Förderung der Sprachkompetenz

 

Ø  LIES MIR VOR, ICH BIN GANZ OHR

Literacy

 

Ø  GUCK MAL HIN, WER ICH GRAD BIN!

Theaterspiel als Instrument der Sprachförderung

 

Ø  Kleine Helden – Freche Gören ?!

Geschlechtsbewusste Arbeit

 

Ø  THEATERSPIEL IN DER PÄDAGOGISCHEN PRAXIS

 

Ø  KREATIVER TANZ

 

Ø  ENTSPANNUNG UND KÖRPERERFAHRUNG

 

Ø  SINNESERFAHRUNG: MIT ALLEN SINNEN LEBEN

 

Ø  ROLLENFINDUNG – Auseinandersetzung mit der beruflichen Rolle

 
 

Ø  Körpersprache und sprachlicher Ausdruck

 
GUCK MAL HIN, WER ICH GRAD BIN!

Theaterspiel als Instrument der Sprachförderung

Kinder schlüpfen gern in verschiedene Rollen und probieren so in geschütztem Rahmen verschiedene Sprach-, Handlungs- und Verhaltensmuster aus und erfahren, welche Reaktionen sie erleben  und wie sie selber reagieren können. Es erweitert ihre Sozial-, Sprach- und Handlungskompetenzen.

 

 
Kleine Helden – Freche Gören ?!

Geschlechtsbewusste Arbeit

Kinder sind Mädchen und Jungen. Stark geprägt von dem, was die Erwachsenen ihnen vorleben und was sie im Kontakt mit Gleichaltrigen erleben, entwickeln sie Vorstellungen davon, was von  einem  Jungen/einem Mädchen, bzw. einem Mann/einer Frau in unserer Gesellschaft erwartet wird.  Fachkräfte sollten Kindern vielfältige Identifikationsmöglichkeiten anbieten. Grundlegende Voraussetzung ist, besonders im Hinblick darauf, dass die Fachkräfte überwiegend weiblich sind, die eigenen Vorstellungen über „typisch weibliche“ und „typisch männliche“ Verhaltensweisen und Erwartungen kritisch zu reflektieren.

Ø In welchen Situationen verhalte ich mich typisch weiblich, bzw. männlich?

Ø Welche Verhaltensweisen der Jungen und Mädchen fördere ich und welche empfinde ich als unerwünscht oder unangemessen?

Ø Welche Angebote biete ich den Mädchen, welche den Jungen an?

Ø Welche Angebote werden von Mädchen, bzw. von Jungen oder von allen wie genutzt?

Ø Wie „geschlechtstypisch“ sind die Räume gestaltet, Spielmöglichkeiten, Bilderbücher und Materialien ausgewählt?

 

 

THEATERSPIEL IN DER PÄDAGOGISCHEN PRAXIS

Spiel ist elementarer Bestandteil kindlicher Entwicklungs- und Sozialisationsprozesse. Indem Kinder in Rollen schlüpfen, Haltungen und Bewegungsformen erproben, lernen sie, sich in verschiedene Situationen und Personen einzufühlen und Konflikte zu bewältigen. Sie formen und gestalten ihren Ausdruck, um sich mitzuteilen. Angeleitetes Theaterspiel bietet hier wirkungsvolle Unterstützung und Ergänzung in der pädagogischen Praxis. Von Atem-, Stimm- und Bewegungsarbeit für das Theaterspiel führt unser Weg über die Improvisation mit Hilfe von Figuren, Themen, Bilderbüchern oder Geschichten zur szenischen Arbeit und zur Entwicklung kurzer Szenen und Stücke.

Ø  Wie wird ein Theaterstück entwickelt und inszeniert?

Ø  Wie werden “tausend Ideen” zu einem Ganzen zusammengesetzt?

Ø  Wie verläuft der Schaffensprozess in der Gruppe?

 

 

KREATIVER TANZ

Kreativer Tanz bedeutet den eigenen Körper als Instrument des Tanzes zu entdecken und wahrzunehmen, mit diesem Instrument zu spielen und in Kontakt mit einem/einer PartnerIn und/oder einer Gruppe einen eigenen Tanz zu kreieren. Durch Improvisationen und Bewegungsmuster  erarbeiten die TeilnehmerInnen kleine Tänze, die Anwendung in Kindergärten und Tagesstätten finden können. Ein bewegtes Zusammenspiel, Freude und Spaß für ErzieherInnen und Kinder  bieten eine Möglichkeit mit einer Gruppe in Bewegung zu kommen.  Musik und Objekte (wie Tücher, Zeitungen etc.) dienen als Anregung. Dabei werden Vorstellungsbilder und Bewegungsspiele situations- und kindorientiert eingesetzt. Kreativer Tanz stimuliert die gesamte Entwicklung des Kindes, bietet Bewegungsmöglichkeiten auch für “Angsthasen” und “Quälgeister”.

 
 

SINNESERFAHRUNG: MIT ALLEN SINNEN LEBEN

Kinder können in unserer heutigen Lebenswelt immer weniger direkte sinnliche Erfahrungen machen. Vor allem Fernsehen, Computerspiele und Videos locken mit ihren packenden Bildern und ersetzen so Selbsterleben durch indirekte Erfahrungen. Ein Weg wieder bewusst Zugänge zu unseren Sinnen zu bekommen und Kindern Möglichkeiten zu bieten, sich zu entfalten ist das Angebot von Spielräumen. Der lebendige und spielerische Umgang mit den eigenen Sinnen steht hier im Vordergrund. Ganzheitliche Sinneserfahrung fördert die gesamte kindliche Entwicklung und bietet  gezielte Anregungen, Wahrnehmungsstörungen zu vermindern und neue “Erfahrungsfelder der Sinne” zu ermöglichen.

 

 

ROLLENFINDUNG - EINE AUSEINANDERSETZUNG MIT DER BERUFLICHEN ROLLE

Jeden Tag spielen sich in Kindergärten/Kindertagesstätten ähnliche Szenen ab: die Rollen scheinen fest gefügt bei KollegInnen, Eltern und Kindern. Gleiche Situationen kehren immer wieder. Doch die vertrauten Verhaltensmuster werden den Anforderungen oft nicht mehr gerecht.

Ø Wer spielt die Hauptrolle, wer ist Statist, Kritiker in den “Inszenierungen” des Kindergartenalltags?

Ø Welche Rollen verkörpere ich? Welche möchte ich spielen?

Ø Was geschieht, wenn ich aus der Rolle falle?

Die TeilnehmerInnen erkunden die Gestaltungsspielräume, die es voll auszuschöpfen gilt. Um Antworten zu finden, werden die darstellerischen Methoden des Theaters und des Rollenspiels genutzt.  Das Seminar bietet im doppelten Sinn ”Spiel-Raum” um mit verschiedenen Rollen zu experimentieren, neue Varianten zu entdecken und die täglichen Inszenierungen in Beruf und Alltag kreativ gestalten zu können.

Fallbeispiele aus der eigenen Praxis werden auf phantasievolle Weise bearbeitet.